WebRTC-Leak Test
WebRTC sorgt für direkte Video- und Sprachverbindungen im Browser. Dafür sammelt dein Browser sogenannte ICE-Kandidaten — und die enthalten deine echten IP-Adressen, lokal wie öffentlich.
Das Tückische: Eine Website kann diese Adressen per JavaScript auslesen, selbst wenn ein VPN läuft. Schließt dein VPN das Leck nicht, ist deine echte IP trotz Tunnel sichtbar.
Dieser Test fragt die WebRTC-API direkt in deinem Browser ab. Es wird kein externer STUN-Server und kein Server von uns kontaktiert. Die gefundenen Adressen siehst nur du.
Was dieser Test prüft
Der Test ruft die RTCPeerConnection-API auf und liest die sogenannten ICE-Kandidaten aus, die dein Browser für eine Direktverbindung sammelt. Darin stecken deine lokale Netzwerk-IP (z. B. 192.168.x.x) und — wenn dein Browser oder VPN das Leck nicht schließt — deine öffentliche IP-Adresse.
Was das Ergebnis bedeutet
Erscheint eine öffentliche IP, kann jede Website sie per JavaScript mitlesen — selbst bei aktivem VPN. Erscheinen nur lokale Adressen oder gar keine, ist dein WebRTC-Leck geschlossen. Lokale IPs allein sind weniger kritisch, verraten aber etwas über dein Heimnetz.
Was du tun kannst
In Firefox setzt du media.peerconnection.enabled in about:config auf false. Brave bietet WebRTC-IP-Schutz in den Privacy-Einstellungen. Am bequemsten ist ein VPN mit systemweitem WebRTC-Schutz. Datenquelle: W3C WebRTC-Spezifikation, getestet 100 % lokal in deinem Browser.